Quelle:
http://www.shelties.de/fci.html |
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FCI-Standard
Shetland Sheepdog (Sheltie) Nr. 88
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| Allgemeine Erscheinung |
Kleiner, langhaariger Arbeitshund von großer
Schönheit, frei von Plumpheit und Grobheit. Umrißlinie symmetrisch, so daß kein Teil
unprorportioniert erscheint. Das üppige Haarkleid, die üppige Mähne und Halskrause und
ein schön geformter Kopf mit einem lieblichen Ausdruck verbinden sich zum idealen
Erscheinungsbild. |
| Charakteristik |
Wachsam, sanft, intelligent, kräftig und lebhaft.
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| Wesen |
Liebevoll und verständig gegenüber seinem Herrn,
reserviert gegenüber Fremden, niemals nervös.
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| Kopf und Schädel |
Kopf edel, von oben oder von der Seite gesehen wie
ein langer stumfer Keil, der sich von den Ohren zur Nase hin verjüngt. Die Breite des
Schädels steht im richtigen Verhältnis zur Länge von Schädel und Fang. Das Ganze muß
in Anbetrach der Größe des Hundes bewertet werden.Schädel flach, mäßig breit zwischen
den Ohren, ohne daß das Hinterhauptbein hervorragt. Wangen flach, glatt in den gut
gerundeten Fang übergehend. Schädel und Fang gleich lang, Teilungspunkt ist der innere
Augenwinckel. Oberlinie des Fangs, mit leichtem aber deutlich erkennbarem Stop. Nase,
Läfzen und Lidränder sind schwarz. Der charakteristische Ausdruck ergibt sich durch die
vollkommene Harmonie in der Verbindung von Schädel und Vorgesicht, durch Form, Farbe und
Plazierung der Augen und durch die richtig angesetz und korrekt getragene Ohren. |
| Augen |
Mittelgroß, schräg eingesetz, mandelförmig.
Dunkelbraun, außer bei den Merles, wo ein oder beide Augen blau oder blau gesprenkelt
sein dürfen. |
| Ohren |
Klein und am Ansatz mäßig breit, auf dem Schädel
ziemlich eng zusammenstehend. Im Ruhezustand werden sie zurückgelegt getragen, im
aufmerksamen Zustand werden sie nach vorne gebracht und halbaufrecht, mit nach vorne
kippenden Spitzen getragen. |
| Fang/Gebiß |
DKiefer ebenmäßig, glatt geschnitten, kräftig,
mit gut entwickeltem Unterkiefer, Lippen fest geschlossen. Zähne gesund mit einem
perfekten, regelmäßigen und vollständigen Scherengebiß, wobei die obere
Schneiderzahnreihe ohne Zwischenraum über die unteren greift und die Zähne senkrecht im
Kiefer stehen. Ein vollständiger Satz von 42 richtig plazierten Zähnen ist höchst
wünschenswert. |
| Hals |
Muskulös. Gut gebogen, von ausreichender Länge, um
eine stolze Kopfhaltung zu ermöglichen. |
| Vorderhand |
Schultern sehr gut zurückliegend. Am Widerrist nur
durch die Wirbel getrennt, liegen die Schulterblätter dann schräg nach außen, um der
gewünschten Wölbung der Rippen Platz zu bieten. Schultergelenke gut gewinkelt. Oberarm
und Schulterblatt ungefähr gleich lang. Abstand vom Boden zu den Ellenbogen gleicht dem
Abstand von Ellenbogen zu Widerrist. Vorderläufe von vorn gesehen gerade, muskulös und
ebenmäßig geformt, mit kräftigen Knochen. Vordermittelfuß kräftig und geschmeidig. |
| Körper |
Geringfügig länger vom Schultergelenk zu den
Sitzbeinhöckern als die Widerristhöhe. Brust tief, bis zu den Ellenbogen herabreichend.
Rippen gut gewölbt, in der unteren Hälfte schmal zusammenlaufend, um den Vorderläufen
und den Schultern eine freie Bewegung zu ermöglichen. Rücken gerade, mit einer anmutigen
Rundung über der Lendenpartie. Kruppe allmählich nach hinten abfallend. |
| Hinterhand |
Schenkel breit und muskulös, Schenkelknochen im
rechten Winkel im Becken eingesetzt. Kniegelenk mit deutlicher Winkelung, Sprunggelenke
gut geformt und gewinkelt, tief stehend, mit kräftigen Knochen. Hintermittelfuß von
hinten gesehen gerade. |
| Pfoten |
Oval, mit gut gepolsterten Sohlen, Zehen gewölbt
und geschlossen. |
| Rute |
Tief angesetz. Die zur Spitze hin dünner werdenden
Wirbelknochen reichen bis zu den Sprunggelenken, reichlich mit Haar bedeckt und mit einem
leichtem Abwärtsschwung. Sie darf in der Bewegung leicht erhoben werden, aber niemals
über die Rückenlinie hinaus. Auf keinen Fall geknickt. |
| Gangart/Bewegung |
Geschmeidig, fließend und anmutig, mit Schub aus
der Hinterhand, dabei größtmögliche Distanz bei geringster Anstregung zurücklegend.
Fußgang, kreuzende oder wiegende Gangart oder steife, stelzende Auf- und Abwärtsbewegung
sind höchst unerwünscht. |
| Haarkleid |
Doppelt, das äußere Deckhaar besteht aus langem,
hartem und geradem Haar. Unterwolle weich, kurz und dicht. Mähne und Halskrause sehr
üppig. Vorderläufe gut befedert. Hinterläufe oberhalb der Sprunggelenke stark,
unterhalb ziemlich kurz/glatt behaart. Das Gesicht kurz-/glatthaarig. Kurzhaarige
Exemplare sind höchst unerwünscht. |
| Farbe |
Zobelfarben: Reinfarben oder in Schattierungen von
hellem Gold bis zum sattem Mahagoni, wobei die Schattierung kräftig getönt sein soll.
Wolfsfarbe und Grau sind unerwünscht. Tricolour: Tiefschwarz am Körper, vorzugsweise mit
satten lohfarbenen Abzeichen. Blue-merle: klares silbriges Blau, mit schwarzer Sprenkelung
und Marmorierung. Satte Lohfarbene Abzeichen werden bevorzugt, ihr Fehelen wird nicht
bestraft. Große schwarze Flächen, schiffergrauer oder rostfarbener Anflug, sowohl im
Deckhaar, wie auch in der Unterwolle sind höchst unerwühscnt. Der gesamte Eindruck muß
von Blau geprägt sein. Schwarz-weiß und Schwarz mit Loh sind ebenfalls annerkannte
Farben. Weiße Abzeichen dürfen (außer bei Schwarz mit Loh) als Blässe, am Halskragen,
an der Brust, an der Halskrause, an den Läufen und an der Spitze der Rute vorhanden sein.
Das Vorhandensein all dieser oder einiger dieser weißen Abzeichen soll bevorzugt werden
(außer bei Schwarz mit Loh); das Fehlen dieser Abzeichen soll nicht bestraft werden.
Weiße Flecken am Körper sind höchst unerwünscht. |
| Größe |
Widerrist Rüden: 37 cm; Hündinnen: 35,5 cm. Eine
Abweichung um mehr als 2,5 cm über oder unter diesem Maß ist höchst unerwünscht. |
| Fehler |
Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten sollte
als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung im genauen Verhältnis zu Grad der
Abweichung stehen sollte. |
| Anmerkung |
Rüden sollten zwei offensichtlich normal
entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Skrotum befinden. |
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